Kaum eine zwischenmenschliche Beziehung kann derart herausfordernd sein, wie die zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern.
Am liebsten sähe man `die Nächsten` manchmal ganz weit da oben: nämlich auf dem Mond.
Wieso ist das wohl so…?
Vielleicht ist die Antwort genau so simpel, wie sie verworren und komplex ist
Da über dies Thema so derart viel Literatur, Thesen, Forschungen und Meinungen zu finden sind, seien hier zwei radikale Behauptungen aufgestellt, anstelle ewiger Erläuterungen…
Festgehalten ist, dass es sich hierbei nicht um Kinder im Schutzalter handelt, sondern um unsere Beziehungen als Mutter/Vater und Tochter/Sohn im Erwachsenenalter. Interessanterweise sind die gleichen Muster in allen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen ebenso zu beobachten…
«Solange die noch schlafenden Töchter und Söhne nicht imstande sind aus eigener Reife, Entwicklung und Kraft vollständig aus ihrer bedürftigen Kinderrolle (nach Liebe, gesehen werden,…) zu schlüpfen, solange werden die noch schlafenden Mütter und Väter ihre Kinder immer wieder in die bereits gelebten und wohl bekannten Kinderrollen drängen und sie als untergeordnete Menschen behandeln.»
«Solange die noch schlafenden Mütter und Väter nicht imstande sind aus eigener Reife, Entwicklung und Kraft, ihre Töchter und Söhne als unabhängige, eigenständige, in sich vollständige Menschen zu betrachten und ziehen zu lassen und sie stattdessen in emotionaler, finanzieller, oder sonstiger Abhängigkeit anbinden und dadurch klein halten, solange werden ihre noch schlafenden Töchter und Söhne verzweifelt und schmerzlich aufbegehren und rebellieren.»
Lass es einfach mal wirken…
Corinne Faenzi
________________________________
Ja, ich will Gönnermitglied werden.

________________________________
